Tag der offenen Tür

Impressionen vom Tag der offenen Tür im Atelier MaMuK am 9. September 2018

Anläßlich des Heimatfestes 2018 in Sielmingen beteiligte sich das Atelier MaMuK am Festumzug und mit einem Tag der offenen Tür.

Vielen Dank an alle Besucher des Ateliers für das große Interesse an meiner Arbeit und ganz herzlichen Dank an meine Helfer an der Kaffee-Bar!

Ein großes Kompliment geht an meine großen und kleinen UmzugsteilnehmerInnen, die trotz des heißen Wetters, die lange Umzugsstrecke engagiert und mit sichtlicher Freude mitgelaufen sind!

Ausstellung „gestimmt“ in der Städtischen Galerie Filderstadt


Ausstellung: „gestimmt“ – Malerei und Installation

Februar 25 @ 11:00März 26 @ 17:00
Städtische Galerie Filderstadt, Bonländer Hauptstr. 32/1
Filderstadt Bonlanden, 70794 Deutschland
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Stuttgarter Zeitung vom 24.02.2018

Eröffnungsrede »

Details zu den Exponaten der Künstlerin Marion Musch:

 

„Schonung“ 6 Bilder (210 x 24 cm) auf Leinwand (Eitempera) als Rauminstallation mit Gießkannen und Klebeband mehr »

„Des Kaisers neue Kleider“ Installation aus Kleiderbügeln, Projektoren und Stimmen.Eine Installation zum „schönen Schein“ des Konsums und der Manipulation des Verbrauchers.Das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ ist eins der bekanntesten von H.C. Andersens. Es handelt von dem eitlen Kaiser, der von schmeichelnden Verkäufern angeschmiert wird. Der Ausruf des naiven Kindes: „Er hat ja nichts an!“, ist ein Hinweis darauf, dass das Erleben der Wirklichkeit manipuliert werden kann. Eine wichtige Erkenntnis, da die Werbung große Bedeutung auf unser Konsumverhalten hat. zum Video »

„Verstrickungen I“ Collage auf 4 zusammengenähten Leinwänden, Wolle und Papier mit Ausschnitt aus dem Bild der „Maria Knotenlöserin“ von Johann Georg Melchior Schmidtner (um 1700, Original: Öl auf Leinwand, 182 x 110 cm, St. Peter am Perlach/Augsburg) mehr »

„Verstrickungen II“ Bodeninstallation aus Seil, Gewehr, Kanistern und Weltkarten.

„Homotaurus“ und „Technische Gesundheit“ Mini-Installationen in Holzkästen.
„Technische Gesundheit“: Die Installation zeigt ein Auto im Operationssaal, welches von einem Arzt „operiert“ wird. Kann man beim Routine-Betrieb in Krankenhäusern nicht manchmal das Gefühl bekommen, dass Patienten nur technisch versorgt werden, ohne Blick auf den ganzen Menschen?
Der medizinisch-technische Fortschritt verstellt vielleicht manchmal den Blick auf andere wesentliche Heilungs- und Gesundheitsvorgänge und dass der Patient mehr als ein „Fall“ ist.
„Homotaurus“: Was sind die Folgen der Gentechnik sowie der Manipulation und Reproduktion genetischen Materials in der Biologie und Medizin? Wo sind die ethischen Grenzen dieser Forschungsgebiete, die auf der einen Seite neue Möglichkeiten für medizinische Behandlungen und auf der anderen Seite vielleicht neue Gesundheitsrisiken schaffen? Die Frage bleibt unbeantwortet: „wer ist befugt?“ mehr »

„Social Freezing“ Mini-Installation in Holzkasten.
Aus wirtschaftlichen Interessen wollen große Konzerne, dass Frauen zuerst Karriere machen und ihre Familienplanung auf „Eis legen“. Dabei gilt eine Schwangerschaft im Alter von bereits 35 Jahren als Risikoschwangerschaft.
Welche Verbindung werden Eltern zu ihrem eingefrorenen Embryo aufbauen können? Kann das Einfrieren von Embryonen ohne gesundheitliche Risiken funktionieren oder wird es womöglich zu gesundheitlichen Spätfolgen kommen? mehr »

„Stroh zu Gold“ und „into gold“ Mini-Installation in Holzkasten und Installation aus Kabeln, Spinnrad, Trichter und Lametta.
Die Installationen thematisieren das Recycling von Abfällen. Es zeigt die Herstellung von Gold aus Schrott, Staub und Müll! aber, geht es beim Recycling noch um die Umwelt, oder stecken wirtschaftliche Interessen dahinter?Beim Wechsel der Blickrichtung fällt auf, wertvolle Ressourcen werden für unseren technischen Fortschritt verschwendet.

„Teilen – Wanderinstallation für Tische“
Gefällt mir – Kommentieren – Teilen sind die Stichworte der sozialen Netzwerke. Aus welcher Quelle diese womöglich stammen, zeigt meine Tischinstallation: zwölf Klötzchen mit nach oben zeigenden Daumen, ein Brot, ein Becher Wein und in der Mitte ein Schild mit dem Wort „Teilen“.
Das zeitgenössische Facebook-Geschehen wird in den christlichen Kontext des letzten Abendmahls versetzt: Zustimmen und Teilen, das bei Facebook manchmal beiläufig geschieht, wird in meiner Arbeit als grundlegendes menschliches Phänomen sichtbar gemacht.Die als Wanderinstallation für Tische im öffentlichen Raum konzipierte Arbeit soll am jeweiligen Ausstellungsort auf einem vor Ort befindlichen Tisch aufgebaut werden. Dadurch wird die Installation immer wieder zu einem neuen Kunstwerk.Die Installation, ist nur kurze Zeit, ein paar Stunden oder nur ein Tag, an einem Ort existent. Brot und Wein in der Installation sind nicht haltbar und würden in kurzer Zeit verderben. Es ausdrücklich erlaubt Wein und Brot während der Präsentation meiner Arbeit zu verzehren.Zu sehen war die Installation seither in meinem Atelier, auf Facebook, im Rathaus in Filderstadt, auf einer Autobahnraststätte an Gründonnerstag, bei Künstlergesprächen und in Ausstellungen in Hagen, Nürtingen, Stuttgart, Backnang, Kassel und Bonn. mehr »

Künstlerischer Jahresauftakt mit der Messe arte-sono 2018

Ich wünsche meinen Abonnenten und Kunstfreunden ein gutes neues Jahr!

Mein Kunst-Jahr 2018 beginnt mit der Messe arte-sono 2018 und der Versteigerung von Kunstwerken zugunsten der Marvin-Puchmeier-Stiftung am Sonntag, 14. Januar 2018 um 15:00 Uhr im clubCANN. Der Auktionator ist Michael Gaedt (Kleine Tierschau/Soko Stuttgart).

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Weitere Infos zur Versteigerung »

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Verstrickungen

 

Ergebnis meines künstlerischen Aschermittwochs: Die Collage „Verstrickungen“ ist eine Neuinszenierung der „Maria Knotenlöserin“

Verstrickungen_1

„Verstrickungen“, 2016, Collage auf 4 Leinwände, zusammengenäht, bunte Wolle und Papier 60 x 60 cm mit Ausschnitt aus dem Bild „Maria Knotenlöserin“ (auf Leinwand kaschiert)

„Maria Knotenlöserin“ von Johann Georg Melchior Schmidtner (um 1700, Original: Öl auf Leinwand, 182 x 110 cm, St. Peter am Perlach/Augsburg)

 

Hommage an Beuys


Heute ist der 30. Todestag von Joseph Beuys (Geboren: 12. Mai 1921, Krefeld, Gestorben: 23. Januar 1986, Düsseldorf)

Meine Hommage an Beuys „Friedenshase“ von 2007


 

Friedenshase
Friedenshase

„Friedenshase – Hommage an Beuys“, 2007, 30 x 40 cm, Eitempera auf Holz und Leinwand, Kohle, Nägel, Schnur.

Weitere Arbeiten dieser Serie: hier »

24. Türchen: Verkündigung

„Verkündigung“ Vertonung von Michael Knopp. Die „Engel-Lieder“ sind im CD-Shop von Michael Knopp erhältlich.

Verkündigung: Die Worte des Engels

Du bist nicht näher an Gott als wir;
wir sind ihm alle weit.
Aber wunderbar sind dir
die Hände benedeit.
So reifen sie bei keiner Frau,
so schimmernd aus dem Saum:
ich bin der Tag, ich bin der Tau,
du aber bist der Baum.

Ich bin jetzt matt, mein Weg war weit,
vergieb mir, ich vergaß,
was Er, der groß in Goldgeschmeid
wie in der Sonne saß,
dir künden ließ, du Sinnende,
(verwirrt hat mich der Raum).
Sieh: ich bin das Beginnende,
du aber bist der Baum.

Ich spannte meine Schwingen aus
und wurde seltsam weit;
jetzt überfließt dein kleines Haus
von meinem großen Kleid.
Und dennoch bist du so allein
wie nie und schaust mich kaum;
das macht: ich bin ein Hauch im Hain,
du aber bist der Baum.
Die Engel alle bangen so,
lassen einander los:
noch nie war das Verlangen so,
so ungewiss und groß.
Vielleicht, dass Etwas bald geschieht,
das du im Traum begreifst.
Gegrüßt sei, meine Seele sieht:
du bist bereit und reifst.
Du bist ein großes, hohes Tor,
und aufgehn wirst du bald.
Du, meines Liedes liebstes Ohr,
jetzt fühle ich: mein Wort verlor
sich in dir wie im Wald.

So kam ich und vollendete
dir tausendeinen Traum.
Gott sah mich an; er blendete …

Du aber bist der Baum.

R. M. Rilke


Frohe Weihnachten!

Heiligabend
Heiligabend

Heiligabend

Was an diesem Tag ist eigentlich genau heilig? stöhnt Charlotte, als sie mit Mühe einem Stapel Geschenke für die Kinder ausweicht, der das ganze elterliche Schlafzimmer in Besitz zu nehmen droht. Im Geiste geht sie zum wiederholten Mal ihre To-Do-Liste durch: Aufräumen. Gänsebraten und Kartoffelknödel zubereiten. Tisch decken. Dafür sorgen, dass alle ein unvergessliches Weihnachtsfest erleben. Wie immer. Die Charlotte, die macht das schon – was ist sie nur für eine wunderbare Gastgeberin! Stets freundlich, gut gelaunt – ganz die perfekte Ehefrau und Mutter.

Den ganzen Vormittag ist sie schon allein in ihrem Häuschen am Stadtrand von Berlin, das Jan für sie beide ausgesucht hatte. Sie erinnert sich noch genau an seine Worte, fünf Jahre müsste das jetzt auf den Tag genau her sein: «Jetzt, wo du schwanger bist, brauchen wir etwas Größeres.»

Sie hat zugestimmt. Vielleicht hat sie in letzter Zeit etwas zu oft ja gesagt. Ja, geh nur vormittags mit den Kindern auf den Weihnachtsmarkt, ich schaffe das hier schon. Ja, laden wir doch Oma Anita und Opa Bernd an Weihnachten zu uns ein. Klar kann dein Bruder David auch kommen. David, der sich hier wie jedes Jahr einnistet, keine Geschenke für die Kinder dabei hat und das ganze Haus durch seine arrogante Art einzunehmen scheint. Sie fröstelt bei dem Gedanken an ihren Schwager…

Ihr Blick bleibt an der roten Küchenuhr hängen, die ihre besten Tage hinter sich hat. Im Grunde bin ich wie diese Küchenuhr, sagt Charlotte laut und erschrickt, als ihre Stimme im leeren Haus hallt. Sie streicht sich mit der Hand über die Stirn, ganz so als könnte sie die Gedanken einfach fortwischen.

Das laute Schrillen der Türglocke holt sie abrupt in die Realität zurück. Ausgeschlossen, dass es schon die Familie ist. Hierhin verirrt sich doch eigentlich keiner – schon gar nicht an Heiligabend, seufzt Charlotte und öffnet langsam die Tür. Völlig verfroren und scheu steht ein kleines Mädchen vor der Tür. In ihrer Hand hält sie eine schmutzige, zerrissene Puppe. Beim Öffnen der Türe reißt das Mädchen vor Schreck ihre Augen auf, ein Ruck geht durch ihren kleinen Körper. Charlotte bemerkt, dass die Kleine sich vor Angst nicht von der Stelle rührt. Der Blick des Kindes hat sie ins Mark getroffen, es ist ihr zumute als ob alle Uhren der Welt stehenblieben. Charlotte kommt es wie eine Ewigkeit vor ehe sie das kleine Geschöpf mit warmer Stimme fragen kann, wer sie sei und woher sie komme. Das Mädchen schaut sie mit ihren dunklen Augen an, aus denen langsam die Schockstarre weicht. Vorsichtig zieht sie ihre Schultern hoch. Es scheint, als ob das Mädchen Charlottes Worte nicht versteht. Vielleicht ist das Kind taub, denkt Charlotte, vielleicht hatte sie sich deshalb so sehr erschreckt, weil sie nicht bemerkte, dass sie an der Türe geklingelt hatte und auch nicht hören konnte, dass die Türe geöffnet wurde. Das kleine Mädchen reißt sie aus ihren Gedanken, es hat sich wohl von seinem Schrecken erholt und bewegt sich langsam auf Charlotte zu. Ein kleines kaltes Händchen berührt Charlottes Hand und ehe sie sich versieht, lässt Charlotte sich von dem Mädchen hinters Haus führen. Vergessen ist der ganze Weihnachtswirbel, die Arbeit, die Hetze und der Unmut, als sie gemeinsam mit dem Kind in der winterlichen Kälte stehend durch ein Fenster in das Wohnzimmer blickt. Wohlige festliche Wärme strahlt ihr entgegen. Es ist ihr, als sehe sie das alles zum ersten Mal an der Hand dieses fremden Mädchens.

Erst die Rufe aus der Ferne holen Charlotte in die Wirklichkeit zurück. Oh je, sie hat ganz und gar ihre Arbeit vergessen. Bestimmt ist der Braten jetzt angebrannt und die Frisur nicht in Ordnung. Aber ist das so wichtig? Sie hatte sich für einen Moment verzaubern lassen und spürte sich dem Leben so sehr viel mehr verbunden. Die Stimmen kommen näher und auch das Kind wird aufgeregt, sie löst ihre kleine Hand aus Charlottes, schaut ihr noch einmal tief in die Augen und bewegt sich in die Richtung aus der die Stimmen kommen. Charlotte ist es, als habe sie etwas wie Glückseligkeit im Blick des Kindes gespürt.

Nach diesem Erlebnis, kann sie doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und routiniert wie eine alte Küchenuhr ihrer Weihnachtsvorbereitung nachgehen. Nein, heute ist etwas Besonderes geschehen. Ehe sie weiter nachdenkt, rennt sie in Hausschuhen und Küchenschürze dem Mädchen hinterher. Ein paar Meter weiter findet sie das Kind in den Armen einer aufgeregten Mutter, die das Kind wieder und wieder an sich drückt und das Mädchen in einen Schwall von Worten einhüllt, die Charlotte völlig fremd sind. Dann kommt auch ein Mann hinzu, der wohl der Vater des Kindes ist. Auch er nimmt das Kind in den Arm, überglücklich, die Vermisste gefunden zu haben. Erst jetzt nehmen sie Charlotte wahr und das Mädchen lächelt heimlich. Der Mann kommt auf Charlotte zu, streckt seine Hand aus und beginnt in gebrochenem Deutsch sich für die Unannehmlichkeiten mit seiner Tochter zu entschuldigen. Er bedankt sich ebenso herzlich wie überschwänglich. Sie seien erst vor wenigen Tagen in der nahegelegenen Turnhalle untergebracht worden, versucht er Charlotte mit Händen und Füßen zu erklären. Er habe seiner Tochter erzählt, dass die Menschen in Deutschland heute ein besonderes Fest feiern. Seine Tochter wollte wohl sehen, wo das Fest stattfindet und sei davongelaufen. «Entschuldig Sie, entschuldig!» hört Charlotte die Stimme des Vaters.

Wollte Charlotte nicht dafür sorgen, dass alle ein unvergessliches Weihnachtsfest erleben? Wie immer.

Nein, nicht wie immer, diesmal soll es ein ganz besonderes Fest werden.

«Ja» sagt Charlotte und schaut die Flüchtlingsfamilie an «wir feiern heute unser Weihnachtsfest und da kommt immer die ganze Familie zusammen. Heute gehört ihr dazu!» Essen haben sie genug, ein Schlafzimmer voller Geschenke, eine warme Stube und David, ihr Schwager kann ja wieder heimgehen wenn es ihm nicht passt, denkt Charlotte.

Heiligabend“, 2015 Bild und Geschichte Marion Musch

Der Text entstand im Rahmen des Rowohlt Schreibwettbewerbs

 

Ich wünsche von Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2016!

 

Während der Heiligen Nächte gibt es in meinem Blog jeden Tag ein paar Gedanken zu den Rauhnächten und die Vorstellung eines Bildes: >>> hier <<<

22. Türchen: Himmelsleiter

„Einweihung“ Vertonung von Michael Knopp. Die „Engel-Lieder“ sind im CD-Shop von Michael Knopp erhältlich.

Einweihung

Du schläfst nicht unter den Zypressen,
Schlaf gibt es nicht auf dieser Welt.
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Dein Leib ward dir als Schatten zugemessen
des Kleides, das dein Sein verborgen hält

Es kommt die Nacht, das ist der Tod,
der Schattenleib verliert das Sein.
Als bloßer Umriss folgst du dem Gebot:
dir gleichend, gehst du in die Nacht hinein.

Es nehmen dir im Rasthaus „Zum Entsetzen“
die Engel deinen Mantel ab:
Nur fort im Schutz der letzten Fetzen,
ergreife neu den Wanderstab!

Die Erzengel der Straße und des Lichts
ziehen dich aus, entblößen dich im Nu.
Hast keine Kleider mehr, hast nichts.
Nur deinen Körper, der bist du.

Und endlich in der tiefen Höhle
trittst du noch nackter in der Götter Reich.
Dein Leib entschwindet, äuß’re Seele,
doch du gewahrst: sie sind dir gleich.
……………………………………………………
Der Schatten deiner Kleider blieb vergessen
hier unter uns in Zufallslanden.
Du liegst nicht tot unter Zypressen.
……………………………………………………
Neuling, der Tod ist nicht vorhanden.

Fernando Pessoa