Ausstellung: „gestimmt“ – Malerei und Installation

Märchenlesung zur Ausstellung „gestimmt“

Puppenspieler Veit Utz Bross vom Theater unterm Regenbogen » in Waiblingen liest Märchen in der Ausstellung „gestimmt“ von Ulrike Thiemann (Malerei) und Marion Musch (Installation).

Passend zur aktuellen Ausstellung lädt der Kunstverein Künstler der Filder unddas Kunstbüro der Stadt Filderstadt

am Donnerstag, den 22. März 2018, um 10:00 und 17:00 Uhr

zur Märchenlesung in die Städtische Galerie der Stadt Filderstadt ein. Gleich zwei mal liest der Puppenspieler Veit Utz Bross die beiden Märchen „Rumpelstilzchen“ von den Gebrüdern Grimm und „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen vor.

Am Vormittag um 10:00 Uhr sind Schulklassen und Ausstellungsbesucher herzlich eingeladen; die zweite öffentliche Märchenlesung für Kinder und Erwachsene ist am Nachmittag um 17:00 Uhr.

Die beiden ausgewählten Märchen stehen in direktem Bezug zu zwei Installationen der Künstlerin Marion Musch, die in der Ausstellung zu sehen sind. Eine Rauminstallation trägt den Titel des gleichnamigen Märchens „Des Kaisers neue Kleider“ und interpretiert dieses mittels leerer Kleiderbügel, Projektion und Tonaufnahmen von Kinderstimmen. In einer weiteren Installation wird auf das Märchen Rumpelstilzchen angespielt. Die Malerin Ulrike Thiemann verzaubert die Galerie durch märchenhaft grüne Malerei.

Es wird bestuhlt, Kinder dürfen gerne gemütliche Sitzkissen mitbringen.

Die öffentliche Märchenlesung ist kostenlos. Um Spenden zu Gunsten des Vereins Künstler der Filder am Ende der Vorstellung wird gebeten.

Flyer Märchenlesung »

„gestimmt“ – Malerei und Installation – Ulrike Thiemann und Marion Musch

Ausstellungsdauer: 25. Februar – 25. März 2018
Ausstellungseröffnung: 25. Februar 2018, 11:15 Uhr

Begrüßung: Erster Bürgermeister Andreas Koch
Einführung: Sarah Dengler Eröffnungsrede »
Musik: Uriel Stülpnagel, Cello

 

Einladungskarte als PDF »

Ausstellung „gestimmt“ in der Städtischen Galerie Filderstadt


Ausstellung: „gestimmt“ – Malerei und Installation

Februar 25 @ 11:00März 26 @ 17:00
Städtische Galerie Filderstadt, Bonländer Hauptstr. 32/1
Filderstadt Bonlanden, 70794 Deutschland
+ Google Karte

Erfahre mehr »

Stuttgarter Zeitung vom 24.02.2018

Eröffnungsrede »

Details zu den Exponaten der Künstlerin Marion Musch:

 

„Schonung“ 6 Bilder (210 x 24 cm) auf Leinwand (Eitempera) als Rauminstallation mit Gießkannen und Klebeband mehr »

„Des Kaisers neue Kleider“ Installation aus Kleiderbügeln, Projektoren und Stimmen.Eine Installation zum „schönen Schein“ des Konsums und der Manipulation des Verbrauchers.Das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ ist eins der bekanntesten von H.C. Andersens. Es handelt von dem eitlen Kaiser, der von schmeichelnden Verkäufern angeschmiert wird. Der Ausruf des naiven Kindes: „Er hat ja nichts an!“, ist ein Hinweis darauf, dass das Erleben der Wirklichkeit manipuliert werden kann. Eine wichtige Erkenntnis, da die Werbung große Bedeutung auf unser Konsumverhalten hat. zum Video »

„Verstrickungen I“ Collage auf 4 zusammengenähten Leinwänden, Wolle und Papier mit Ausschnitt aus dem Bild der „Maria Knotenlöserin“ von Johann Georg Melchior Schmidtner (um 1700, Original: Öl auf Leinwand, 182 x 110 cm, St. Peter am Perlach/Augsburg) mehr »

„Verstrickungen II“ Bodeninstallation aus Seil, Gewehr, Kanistern und Weltkarten.

„Homotaurus“ und „Technische Gesundheit“ Mini-Installationen in Holzkästen.
„Technische Gesundheit“: Die Installation zeigt ein Auto im Operationssaal, welches von einem Arzt „operiert“ wird. Kann man beim Routine-Betrieb in Krankenhäusern nicht manchmal das Gefühl bekommen, dass Patienten nur technisch versorgt werden, ohne Blick auf den ganzen Menschen?
Der medizinisch-technische Fortschritt verstellt vielleicht manchmal den Blick auf andere wesentliche Heilungs- und Gesundheitsvorgänge und dass der Patient mehr als ein „Fall“ ist.
„Homotaurus“: Was sind die Folgen der Gentechnik sowie der Manipulation und Reproduktion genetischen Materials in der Biologie und Medizin? Wo sind die ethischen Grenzen dieser Forschungsgebiete, die auf der einen Seite neue Möglichkeiten für medizinische Behandlungen und auf der anderen Seite vielleicht neue Gesundheitsrisiken schaffen? Die Frage bleibt unbeantwortet: „wer ist befugt?“ mehr »

„Social Freezing“ Mini-Installation in Holzkasten.
Aus wirtschaftlichen Interessen wollen große Konzerne, dass Frauen zuerst Karriere machen und ihre Familienplanung auf „Eis legen“. Dabei gilt eine Schwangerschaft im Alter von bereits 35 Jahren als Risikoschwangerschaft.
Welche Verbindung werden Eltern zu ihrem eingefrorenen Embryo aufbauen können? Kann das Einfrieren von Embryonen ohne gesundheitliche Risiken funktionieren oder wird es womöglich zu gesundheitlichen Spätfolgen kommen? mehr »

„Stroh zu Gold“ und „into gold“ Mini-Installation in Holzkasten und Installation aus Kabeln, Spinnrad, Trichter und Lametta.
Die Installationen thematisieren das Recycling von Abfällen. Es zeigt die Herstellung von Gold aus Schrott, Staub und Müll! aber, geht es beim Recycling noch um die Umwelt, oder stecken wirtschaftliche Interessen dahinter?Beim Wechsel der Blickrichtung fällt auf, wertvolle Ressourcen werden für unseren technischen Fortschritt verschwendet.

„Teilen – Wanderinstallation für Tische“
Gefällt mir – Kommentieren – Teilen sind die Stichworte der sozialen Netzwerke. Aus welcher Quelle diese womöglich stammen, zeigt meine Tischinstallation: zwölf Klötzchen mit nach oben zeigenden Daumen, ein Brot, ein Becher Wein und in der Mitte ein Schild mit dem Wort „Teilen“.
Das zeitgenössische Facebook-Geschehen wird in den christlichen Kontext des letzten Abendmahls versetzt: Zustimmen und Teilen, das bei Facebook manchmal beiläufig geschieht, wird in meiner Arbeit als grundlegendes menschliches Phänomen sichtbar gemacht.Die als Wanderinstallation für Tische im öffentlichen Raum konzipierte Arbeit soll am jeweiligen Ausstellungsort auf einem vor Ort befindlichen Tisch aufgebaut werden. Dadurch wird die Installation immer wieder zu einem neuen Kunstwerk.Die Installation, ist nur kurze Zeit, ein paar Stunden oder nur ein Tag, an einem Ort existent. Brot und Wein in der Installation sind nicht haltbar und würden in kurzer Zeit verderben. Es ausdrücklich erlaubt Wein und Brot während der Präsentation meiner Arbeit zu verzehren.Zu sehen war die Installation seither in meinem Atelier, auf Facebook, im Rathaus in Filderstadt, auf einer Autobahnraststätte an Gründonnerstag, bei Künstlergesprächen und in Ausstellungen in Hagen, Nürtingen, Stuttgart, Backnang, Kassel und Bonn. mehr »

„Engel -Bilder“ – Einzelausstellung, Mannheim

Ikone Blauer Engel IV

 

Die Engel-Bilder von Marion Musch sind meist zurückhaltend, mehr in der Andeutung auf extrem schmalen und hohen Leinwänden dargestellt. Bevorzugte Maltechnik der Künstlerin ist Eitempera.
Die Bilder entstanden in der Auseinandersetzung mit Texten und Gedichten bekannter Engel-Lyriker(innen) von Rose Ausländer bis Rainer Maria Rilke.
Neben den großformatigen Bildern sind serielle graphische Arbeiten und Engel-Ikonen in der Ausstellung zu sehen.

Dauer der Ausstellung: 9.5. – 26.7.2017
Vernissage: Freitag, 19.5.2017 um 19 Uhr

“Engel – wenn du sie suchst” mit Marion Musch und Michael Knopp in Kirchheim

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Engel – wenn du sie suchst“ eine malerisch – sprachlich – musikalische – Inszenierung

Im Rahmen der Veranstaltungswochen „Stille Tage“ – lebendig Abschied nehmen findet am 31. Oktober 2015 um 19:00 Uhr im Spitalkeller in Kirchheim eine Veranstaltung über Engel statt.

In der Literatur finden sich zahlreiche Gedichte über das Wirken der „Begleiter“, „Wächter“, „Tröster“ oder auch „Todesengel“. Die Malerin Marion Musch und der Musiker Michael Knopp beschäftigen sich mit Dichterworten von Rose Ausländer, Heinrich Böll, Hilde Domin, Rainer Maria Rilke, Nelly Sachs, Else-Lasker-Schüler und vielen mehr. Diese Engel-Lyrik präsentieren die Künstler in Bildern, Liedern, Gedichten und Erzählungen.

Engel sind nicht gebunden an Raum und Zeit.
In ihrem ca. 2-stündigen Programm versuchen sie den Engeln Raum zu geben.

Passend zu den Veranstaltungswochen in Kirchheim und Nürtingen zum Thema Sterben, Tod und Trauer „Stille Tage – lebendig Abschied nehmen, haben die Künstler ihr Programm wieder aufgenommen das sie Raum Stuttgart, Neresheim und Koblenz schon mehrfach aufführten.

„Stille Tage – lebendig Abschied nehmen“ eine Veranstaltungsreihe in Kirchheim und Nürtingen.

Foto der Veranstaltung
Veranstaltungsfoto November 2014 in Nürtigen

Pressestimme:

…Bereits am Donnerstag berührten in der Alten Seegrasspinnerei Marion Musch und Michael Knopp mit ihrem Programm „Engel – wenn du sie suchst“ ihre vor allem weiblichen Zuhörer. Knopp trug entsprechende Texte von Rilke bis Wim Wenders vor und begleitete sich auf dem Piano. Musch trug währenddessen ab und an eines ihrer schmal-länglichen Bilder in die Mitte des Raums: Zu sehen waren mitunter zarte Gestalten, die sich nur sacht ihrem Hintergrund entwinden.
Es käme nicht darauf in erster Linie an, ob wir die Engel sehen könnten, sondern ob die Engel den Zugang zu uns fänden – darauf hob Knopp in seinen sinnreichen Erläuterungen immer wieder ab: Nur wenn wir aus unserer meist allzu kontrollierten Enge träten, könnten uns Engel erreichen, uns beistehen und inspirieren. Zugleich machte der versierte Rezitator deutlich, dass, wenn wir unsere Schritte „engelwärts“ (Rose Ausländer) lenkten, wir nicht der Welt entflöhen, sondern die Erde nur lichter und leichter machten. (von Thomas Oser, Nürtinger Zeitung vom 26.11.2014)

 

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